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21.06.2015

Schwierige Bewerbungssituationen

Autor: Kay Malek am 21.06.2015

Jeder von uns kennt Sie: Menschen, denen scheinbar mühelos alles gelingt, was sie anfangen. Diese Kandidaten finden einen Parkplatz in der Rushhour, schließen die härtesten Verhandlungen gewinnbringend ab und befinden sich selbstverständlich immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Doch da nicht jeder dieses Glück hat, ist es gerade in schwierigen Zeiten, in denen nicht viele Auswahlmöglichkeiten bestehen wichtig, die Anpassungsfähigkeiten eines Chamäleons zu besitzen und somit das Beste aus der sich bietenden Situation zu machen. Damit Sie auch schwierige, vielleicht aussichtslos erscheinende Bewerbungssituationen meistern, möchten wir den Fokus des heutigen Artikels darauf legen, Ihnen Ratschläge an die Hand zu geben.

Häufiger Stellenwechsel als Zeichen von „Biss haben“

In der heutigen Zeit ist es auch ein Studium kein Garant mehr für den idealen Job und für viele Absolventen kann selbst die Suche nach einer adäquaten Stelle lange dauern. Da viele Suchende auch nicht über ein reiches Elternhaus im Hintergrund verfügen, sind sie gezwungen, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Sei es über das sogenannte „Jobben“ oder über Praktikanten- sowie Traineestellen. Je nach Charakter Ihres Personalentscheidendes und der Art ihrer realisierten Tätigkeiten kann dieses Verhalten als „Jobhopping“ gesehen werden und eine negative Reaktion auslösen.

Wichtig ist, dass Sie auf etwaige Fragen selbstbewusst reagieren und so zeigen, dass Sie sich durchgebissen haben. Hierzu müssen Sie ihren Lebenslauf allerdings sehr sorgfältig untersuchen, dabei jede berufliche Station untersuchen und der jeweiligen Ursache auf den Grund gehen. Was hätten Sie zum Beispiel tun müssen oder können, um einen Jobwechsel oder dergleichen zu vermeiden? Zeigen Sie dem Personalentscheidenden, dass Sie sich damit beschäftigt haben und eine Antwort geben können.  Positionieren Sie sich als Person, die Biss hat und dadurch viele unterschiedliche Situationen meistern kann.

Aus der Selbstständigkeit zurück ins Angestelltenverhältnis

Wenn Sie lange Zeit selbstständig waren und aus welchen Gründen auch immer wieder in das Angestelltenverhältnis wechseln möchten, wird es in Deutschland ganz schnell als scheitern gesehen und somit schwierig gemacht. Ohne Grund werden Sie als Eigenbrötler gesehen, der sich den Rahmenbedingungen und Strukturen eines festen Jobs sowieso nicht unterordnen möchte.

In dieser Situation ist es wichtig, dass Sie den Personalentscheidern zeigen, was Sie über die Jahre geleistet haben und auf die Frage vorbereitet sind „warum Ihre Selbstständigkeit gescheitert ist“. Zeigen Sie, dass Fleiß und Mut wichtige Kriterien sind, die nicht unterschätzt werden sollten, und stellen Sie sich und Ihre Fähigkeiten in den Fokus.

Was müssen freigestellte Führungskräfte und Spezialisten beachten?

In der Regel werden Führungskräfte nur freigestellt, wenn eine betriebliche Notwendigkeit vorliegt. Ihr Umfeld wird davon ausgehen, dass Sie sofort wieder neue Stelle finden müssen. Das Ganze ist allerdings nicht so einfach, wie viele meinen. Gerade Führungspositionen setzen ein hohes Maß an Spezialisierung voraus. Dabei ist es völlig egal, ob es sich auf die Branche beschränkt oder ob auch spezifische Anforderungen der jeweiligen Firma mit einfließen.

Nehmen Sie also nicht irgendeine Stelle an, sondern lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie genau, was Sie wollen. In Führungspositionen ist es außerdem durchaus sinnvoll, einen Personalberater zu engagieren, der Sie umfassend beraten und Ihnen passende Stellenangebote zukommen lassen kann.

Wie der Name „Spezialist“ bereits vermuten lässt, werden Spezialisten meist durch ihr Spezialwissen vor einer Freistellung geschützt. Sollte Ihnen dies trotzdem widerfahren sein, ist es wichtig, dass Sie sich nur dort bewerben, wo Ihre Expertise auch benötigt wird. Halten Sie sich während des Bewerbungsprozesses aber auf jeden Fall „up to date“ und sorgen Sie dafür, dass Sie fachlich gesehen nicht den Anschluss verpassen.

Lassen Sie keinen Stillstand zu und seien Sie flexibel

In schwierigen Bewerbungssituationen ist es wichtig, dem Personalentscheidenden deutlich zu machen, dass Sie trotz Freistellung, schwierigen Lebenssituationen und Herausforderungen keinen Stillstand in Ihrem Leben hatten. Sie haben sich währenddessen fortgebildet, sind an Hindernissen gewachsen, statt zu stagnieren und wissen genau, was in Ihrem Fachgebiet ist. Außerdem haben Sie den Kontakt mit ehemaligen Kollegen gehalten und sind in Ihrer Branche im Idealfall gut vernetzt.

Weiterhin haben Sie sich damit befasst, wie Ihnen eine schnelle Einarbeitung bestens gelingt. Dabei sind Sie ehrgeizig und bereit, mit vollem Einsatz in der Firma einzusteigen. Sie legen Ihren Fokus beim Vorstellungsgespräch nur auf die Kenntnisse, die für die Stelle relevant sind. Falls nötig, zeigen Sie sich bei den Gehaltsvorstellungen flexibel und überzeugen den Personaler davon, dass Sie Ihr Fachwissen und Können erfolgreich in das Unternehmen einbringen können.

Gerne helfen wir Ihnen dabei, für schwierige Situationen in Ihrem Lebenslauf die passende Karrierestory zu realisieren. Sprechen Sie uns einfach an!

 

 
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